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Jahresbilanz Patent- und Markenanmeldungen 2015 bei DPMA und EPA

Datum: 5 April 2016

Im Jahr 2015 wurden erneut Rekordwerte der beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingegangenen Anmeldungen registriert. Dies betrifft sowohl Patent- als auch Markenanmeldungen. So wurden 66.889 Patentanmeldungen eingereicht, was einem moderaten Zuwachs von 1,4% gegenüber 2014 entspricht. Bei den Markenanmeldungen konnte ein Zuwachs von 3,8% auf insgesamt 69.130 verzeichnet werden.

 

Wie bereits in den Vorjahren lagen 2015 die Bereiche Fahrzeug- und Maschinenbau bei der Zahl der Patentanmeldungen vorne.

 

Auch weiterhin können Bayern mit 15.341 und Baden-Württemberg mit 14.220 Patentanmeldungen als innovativste Bundesländer angesehen werden.

 

Die gewerblichen Schutzrechte sind von großer Bedeutung für die deutsche Wirtschaftskraft. Deren international hohes Ansehen zeigt sich auch in der steigenden Nachfrage nach deutschen Schutzrechten aus dem Ausland, besonders aus dem asiatischen Raum. So waren im Jahr 2015 die beim DPMA registrierten Anstiege bei nationalen Patentanmeldungen aus dem Ausland und IR-Marken mit jeweils etwa 11% auffallend stark. Das DPMA konnte bei der Zahl eingetragener Designs aus China sogar eine Zunahme von 595,4% verzeichnen.

 

(Quelle: Pressemitteilung des DPMA vom 2. März 2016)

 

Auch beim Europäischen Patentamt (EPA) konnten 2015 Höchstwerte verzeichnet werden. Es wurden insgesamt 279.000 Patentanmeldungen eingereicht – das entspricht einem Anstieg von 5.000 oder 1,6% gegenüber 2014. Bei den europäischen Patentanmeldungen konnte sogar ein Zuwachs von 7.300 oder 4,8% auf 160.000 registriert werden.

 

Die anmeldestärksten Technologiefelder beim EPA waren die Medizintechnik, digitale Kommunikation, Computertechnologie sowie der Bereich „elektrische Maschinen, Geräte, Energie".

 

Insgesamt stammten knapp die Hälfte (47%) der zum Patent angemeldeten Erfindungen aus EPA-Mitgliedsstaaten. Im europäischen Vergleich führte Deutschland trotz der gegenüber 2014 rückgängigen Anmeldezahlen (-3,2%) mit 16% weiterhin das Spitzenfeld an, gefolgt von Frankreich (7%) sowie mit jeweils 4% den Niederlanden und der Schweiz.

 

Bei den außereuropäischen Anmeldungen fielen 27% auf die USA, 13% auf Japan und jeweils 4% auf China und Korea.

 

Bemerkenswert ist, dass 2015 mit Marokko erstmalig ein Staat vollständig außerhalb Europas in den Schutzbereich für europäische Patente aufgenommen wurde, der jetzt insgesamt 42 Staaten umfasst.

 

(Quelle: Pressemitteilung des EPA vom 3. März 2016)

 

Diese Zahlen belegen den zunehmenden Bedarf an Schutzrechten und ihre Bedeutung für die weitere technologische und wirtschaftliche Entwicklung. Unternehmen, insbesondere auch solchen des Mittelstandes, wird somit zum Aufbau eines umfassenden Schutzrechtsportfolios geraten.

 

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.

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