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Patentanwälte für Nanotechnologie

Innovationen aus der Nanotechnologie zu schützen liegt unserem Team von Patentanwälte und Patentanwältinnen mit interdisziplinärem Hintergrund am Herzen. Mit unserem Expertenwissen aus verschiedensten Feldern von Halbleitertechnologie, Materialwissenschaften, Bionanotechnologie bis Nanoanalytik können wir Sie kompetent beraten und unterstützen.

Trends im IP Schutz von Nanotechnologie

 

Heute basieren unzählige Innovationen auf patentierten Erfindungen der Nanotechnologie: von nanoskaligen Strukturen auf Chips in der IT-Industrie über mikroskopische, steuerbare Medikamentenkapseln (drug delivery) bis hin zu intelligenten, funktionalen Beschichtungen.

 

Das Europäische Patentamt hat einige solcher patentierten Innovationen mit seinem European Inventor Award ausgezeichnet: European Inventor Award 

 

Der Zukunftstrend ist eindeutig: Die Zahl der jährlich veröffentlichten Anmeldungen mit dem Präfix nano- nimmt stetig zu. Allein in den Jahren 2019 und 2020 veröffentlichte das Europäische Patentamt (EPA) weit mehr als 15.000 Patentanmeldungen in dem Gebiet der Nanotechnologie.

 

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Veröffentlichte Patentanmeldungen, EPA, 2010-2020 (2020 nicht abgeschlossen).

 

Das Feld der Nanotechnologie ist vielfältig, so ist es auch schwierig Innovationen und Erfindungen eindeutig zuzuordnen. Statistiken und Schlagwortsuchen geben daher wahrscheinlich nur einen Einblick in die Entwicklungen und präsentieren trotzdem das vielversprechende Potential individueller Nanotechnologien:

 

 

Schlagwort

Veröffentlichte Anmeldungen EPA in 2019 und 2020

 

Nanomaterial

3799

 

Nanocomposite

 

2884

Nanostructure 

 

445

 

Nanoparticle

 

2373

 

Nanowire

1284

2D material 

 

729

Graphene

 

> 10.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die wissenschaftliche Fachliteratur beschäftigt sich mit dem Schutz von Innovationen aus der Nanotechnologie und berichtet über IP Schutzstrategien für nanotechnologische Erfindungen und die europäische IP Struktur der Nanowissenschaften:

 

Die bisherigen Erfolge der Nanotechnologie werden von führenden Fachwissenschaftlern als wegweisend für die Entwicklung von IP Schutzstrategien, auch für andere interdisziplinäre Wissenschaftsfelder, eingeschätzt.

- P. S. Weiss, How do we assess the impact of Nanoscience and nanotechnology?, ACS Nano 2021, 15, 1

 

Reformen im Patentsystem und aktuelle Fallentscheidungen im europäischen und amerikanischen System werden als unmittelbar relevant für das Feld der Nanotechnologie erkannt und diskutiert um daraus optimierte, maßgeschneiderte Schutzstrategie abzuleiten. Beispielsweise wurden Strategien für die Verwendung von Patenten in Kombination mit trade secrets speziell für Nanotech-Erfinder veröffentlicht.

- C. Fulda, D. Weber-Bruls, J. Werth, Nano is nano is nano or: nanotechnology - a european legal perspective, Nanotechnol. Rev. 2014, 3(4), 401.

- Y. Zhang, M. Sulfab, D. Fernandez, Intellectual property protection strategies for nanotechnology, Nanotechnol. Rev. 2013, 2(6), 725.

- C. H. Pham, R. S. Garsson, What nanotech inventors need to know about trade secrets and the prior use rights defense, Nanotechnol. Rev. 2014, 3(6), 597.

 

Innovationen in der Nanotechnologie

 

Schon Richard Feynman war sich sicher: “There is plenty of room at the bottom”. 

 

Den Grundstein für das Forschungsfeld der Nanotechnologie hat er mit diesem berühmten Ausspruch schon 1959 gelegt. Seitdem haben viele Entwicklungen zum Erfolg der Nanotechnologie beigetragen. Einige wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: 2010 wurde der Nobelpreis für Physik an Andre Geim und Konstantin Novoselov für ihre Entdeckungen rund um das Nanomaterial Graphen verliehen; 2016 erhielt Ben Feringa den Nobelpreis für Chemie für seine Forschung zu molekularen Nanomaschinen.

 

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Quelle: P. Biniok, Kooperationsnetz Nanotechnologie

 

Heute ist die Nanotechnologie eines der interdisziplinärsten und zukunftsweisendsten Forschungsfelder: Auf der Nanoskala treffen sich verschiedenste Disziplinen!

 

Grundlegende und angewandte Forschung beschäftigt sich mit Nanostrukturen und -objekten in 3D, 2D und 1D. Dazu gehören Themen wie:

  • Nanopartikel
  • Nanodrähte
  • 2D Materialien (z.B. Graphen)
  • Neue Nanomaterialien
  • Dünne Filme
  • Quantenpunkte
  • Polymere und Makromoleküle
  • Selbstorganisation
  • Kohlenstoff-Nanodrähte
  • Molekulare Filme
  • DNA-Nanostrukturen
  • u. v. m.

 

Die rasanten Entwicklungen solch nanotechnologischer Innovationen erobern vielseitige Anwendungsfelder wie:

  • Halbleitertechnologie
  • Oberflächentechnologie
  • Nanoanalytik
  • Nanolithographie
  • Bionanotechnologie
  • Nanoelektronik
  • Nanophotonik
  • Nanomedizin
  • Nanorobotik
  • Sensorik
  • Molekulare Nanotechnologie
  • Katalyse
  • Umwelttechnik
  • Lebensmitteltechnologie
  • u. v. m. 

 

Nanotechnologie-Innovationen mit unserer Hilfe schützen

 

Unsere Patentanwälte und Patentanwältinnen können Sie mit ihrer interdisziplinären Expertise in Chemie, Physik, Materialwissenschaften, Medizintechnik und Biotechnologie individuell unterstützen. Entsprechend Ihrer Nanotechnologie-Innovation stellen wir auch gern ein Team von Experten für Sie zusammen um Sie umfassend und kompetent zu beraten. Wir identifizieren zusammen mit Ihnen die vielversprechendsten Ideen ihrer Entwicklung, entwickeln Strategien für deren Schutz und begleiten Sie auf dem gesamten Weg von der Patentanmeldung, über dessen Erteilung bis zur Lizenzierung oder Durchsetzung.

 

Bei Maucher Jenkins finden Sie also Patentanwälte und Patentanwältinnen, die sowohl Experten auf dem Gebiet des Schutzes geistigen Eigentums sind, als auch mit langjähriger Forschungserfahrung und einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen zu Themen rund um Nanolithographie, Nanopartikel, Nanoanalytik und Bionanotechnologie aufwarten können.

 

Ausgewählte Publikationen unserer Experten:

- Characterisation of the PS-PMMA interfaces in microphase-separated block copolymer thin films by analytical (S)TEM,

J. Bürger, V. Kunnathully, D. Kool, J. K. N. Lindner, K. Brassat, nanomaterials 10, 141 (19 pp) (2020)

 

- Nanoscale block copolymer self-assembly and microscale polymer film dewetting: Progress in understanding the role of interfacial energies in the formation of hierarchical nanostructures,

K. Brassat, J. K. N. Lindner, Special Issue: Bottom-up micro/nanostructures, Adv. mat. interfaces, 1901565 (2019)

 

- On the adsorption of DNA origami nanostructures in nanohole arrays,

K. Brassat*, S. Ramakrishnan*, J. Bürger, M. Hanke, M. Doostdar, J. K. N. Lindner, G. Grundmeier, A. Keller, Langmuir 34, 14757-14765 (2018).

 

- Easily accessible protein nanostructures via enzyme mediated addressing,

A. A. Rüdiger, K. Brassat, J. K. N. Lindner, W. Bremser, O. I. Strube, Langmuir 34, 4264 (2018).


- A Novel Lubricant Based on Covalent Functionalized Graphene Oxide Quantum Dots,

A. Wolk, M. Rosenthal, S. Neuhaus, K. Huber, K. Brassat, J. K. N. Lindner, R. Grothe, G. Grundmeier, W. Bremser, R. Wilhelm, Scientific reports 8, 5843 (2018).


- 2D switchable blue phase gratings manufactured by nanosphere lithography,

M. Wahle, K. Brassat, J. Ebel, J. Bürger, J. K. N. Lindner, H.-S. Kitzerow, Optics Express 25(19), 22608 (2017).


Low-voltage DNTT-based thin-film transistors and inverters for flexible electronics,

T. Meyers, F. F. Vidor, K. Brassat, J. K. N. Lindner, U. Hilleringmann, Microelectronic Engineering 174, 35 (2017).


'Microfluidic conceived pH sensitive core-shell particles for dual drug delivery'. In: International Journal of Pharmaceutics. 478(1), pp. 78-87, ISSN 0378-5173,

Ikram Ullah Khan, Lukas Stolch, et al., 2015.


'Size-selected gold clusters on porous titania as the most "gold-efficient" heterogeneous catalysts'. In: Physical Chemistry Chemical Physics. 16(22), pp. 11017-11023. ISSN 1463-9076,

Andreas Dollinger, Lukas Stolch, et al., 2014.

 

Kontaktieren Sie uns:

 

Felix Rummler

Dr. Katharina Brassat

Lukas Stolch

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